Safran... wurde früher in Gold aufgewogen. Auch heute
zählt es noch zu den teuersten Gewürzen der Welt.
Hauptanbaugebiet ist der Iran. Allerdings hat auch
Spanien eine lange Tradition im Safran Anbau.
Andalusischer Safran gehört mit zu den begehrtesten
seiner Art
Fälschungen und Ersatzprodukte
Noch heute ist das Fälschen von Safran weit verbreitet,
man sollte ihn deshalb grundsätzlich nie gemahlen
kaufen – es ist nicht ausgeschlossen, dann nur eine
überteuerte Kurkuma-Mischung zu erhalten.
Safranfäden werden zwar auch gefälscht, aber wer mit
Aussehen und Geruch vertraut ist, kann den
Unterschied erkennen. Ein einigermaßen sicherer
chemischer Nachweis ist das Zugeben von Natron zu
einer Lösung von etwas „Safranpulver“: Handelt es sich
um reinen Safran, so bleibt die Lösung gelb, enthält sie
Kurkuma-Anteile, so wird sie trübe und verfärbt sich rot.
Dieser Test war schon vor Jahrhunderten bei den
Gewürzhändlern üblich. Er beruht auf den
verschiedenen chemischen Eigenschaften der in Safran
und Kurkuma enthaltenen Farbstoffe.
Falscher Safran (Saflor) ist eine Bezeichnung für die
Färberdistel (Carthamus tinctorius), die früher zum
Färben von Seide verwendet wurde. Noch heute wird
Saflor in der Küche orientalischer Länder als billiger
Safranersatz gebraucht und auf Basaren an Touristen
mehr oder minder betrügerisch verkauft. Dieses Gewürz
färbt das Gericht schwächer als echter Safran und
bringt kein eigenes Aroma ein. Die Röhrenblüten der
Färberdistel lassen sich schon mit bloßem Auge von den
fadenförmigen Narbenlappen des Safrans
unterscheiden. Beim echten Safran müssen die
Narbenschenkel ungefähr zwei bis drei Zentimeter lang,
trichterförmig eingerollt und oben eingekerbt sein. (
Wikipedia)
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